Padua

21. bis 24. Oktober 2021

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15 Mär.

DIE NORM SUPERLEGGERA

in: OLDTIMER UND ERSATZTEILE
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Die Eingebung, die alles änderte

Als im Jahr 1926 Felice Bianchi Anderloni gemeinsam mit Gaetano Ponzoni den Karosseriebau Touring gründete, verließen nicht selten Autos ohne Aufbau und Karosserie die Fabrik. Dann „kleideten“ sie die spezialisierten Karosseriebauer originell ein.

In den späten 30er Jahren patentierte Touring eine geniale Idee: Die Holzstruktur des Aufbaus wurde mit einem Rohrrahmen aus schmalen Chrom-Molybdän-Stahlrohren ersetzt. Der Aufbau und der Rahmen waren somit nicht mehr getrennt, sondern miteinander verbunden, während die äußere Fahrzeugschicht mit schmalen Aluminiumplatten oder anderen leichten Materialien vollendet wurde.

Doch nicht nur diese Eingebung ließ sie Geschichte schreiben. Isotta Fraschini, Lancia Dilambda und Astura, Alfa Romeo, Bristol und Ferrari: Jeder Touring Superleggera ist einzigartig, jeder begreift und beachtet genau die Eigenschaften des Ausgangsmodells.

Jedoch alle, vom ersten Alfa Romeo 6C 2300B des Mille Miglia-Rennens 1937 bis zum letzten Flying Star II Lamborghini 400 GTV aus dem Jahr 1966, wenden genau, kohärent und stets gleichzeitig zwei grundlegende stilistische Prinzipien an: „Das Gewicht ist der Feind, der Luftwiderstand das Hindernis“

Das ist das Wesen der Marke ‚Touring Superleggera‘.

 

An diese Prinzipien, die von flugtechnischen Studien und Tests im Windkanal bestärkt wurden, hielten sich Felice Bianchi Anderloni und sein Sohn Carlo Felice, solange ihr Karosseriebau in Betrieb war.

Eine richtige Norm, die uns einige der schönsten Autos der Motorgeschichte schenkte.

Weitere Infos auf www.registrotouringsuperleggera.com