Padua

21. bis 24. Oktober 2021

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30 Mär.

GROSSE ITALIENISCHE RENNSTRECKEN: DIE MONZA-RENNSTRECKE

in: AUTOS UND MOTOREN HEUTE
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Die 1922 erbaute Rennstrecke war nach Brooklands und Indianapolis die dritte auf der Welt. Bekannt als Tempel der Geschwindigkeit, jedoch auch für die Fahrbahnsicherheit.

Mit der unverwechselbaren Form eines umgekehrten „L“s ist das Autodromo Nazionale Monza eine der Rennstrecken, die die Geschichte hinsichtlich des Motorsports sowie der Fahrbahnsicherheit geschrieben haben. Auf der Fahrbahn wurden nämlich bedeutende Innovationen umgesetzt, wie der Telepass, die Schutzplanken und der wasserdurchlässige Asphalt, um nur einige zu nennen.

Italien ist das Land, in dem weltweit die meisten F1-Grand Prix (nämlich 100) ausgetragen wurden und Monza ist die historische Grand Prix-Rennstrecke Italiens (2020 wurde die 70. Ausgabe in Monza veranstaltet). Die Monza-Rennstrecke verweist außerdem auf eine langjährige Tradition im Hinblick auf die Suche nach der Geschwindigkeit.

Zu den Denkmälern des historischen Motorsports zählt nämlich die legendäre Hochbahn, die 1955 errichtet wurde, um immer bessere Leistungen zu ermöglichen.  Der Ring, der dem ursprünglichen des Jahres 1922 ähnelt, sah zwei Kurven mit einem Radius von ca. 320 Metern und zwei Geraden mit 875 Metern vor.  Die Höchstneigung der Kurve lag bei 80 % und ermöglichte sehr hohe durchschnittliche Geschwindigkeiten bei gleichmäßigen Bedingungen. Die von den Ingenieuren Antonio Beri und Aldo Di Renzo entworfene Strecke hätten den Piloten ermöglicht, die 300-Stundenkilometer-Grenze zu erreichen!

Auf dem Foto ist der F1 Alfa Romeo Sauber zu sehen, der von EGV1 in Padua 2020 ausgestellt wurde.